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Einleitung

Die Forschungskommission der DPG  hat die Aufgabe, einen Beitrag zur besseren Verbindung der Forschung an den Universitäten und anderer Forschungen mit der klinischen Praxis und der psychoanalytischen Ausbildung an den Instituten zu leisten. Sie pflegt unterschiedliche Forschungsmethoden und Zugänge und ist offen für die unterschiedlichsten Forschungsziele.

Sie versucht, den Wissensaustausch mit anderen Forschungsinstituten zu fördern und die an Forschung interessierten Mitglieder mit einer Serviceleistung zu versorgen. Sie gibt Ratschläge, gutachtet, schult und kann - wenn es denn nötig wird - eine Taskforce für spezielle Probleme zusammenstellen. Ihre Mitglieder versuchen, neben der disziplinaren Schulung der notwendigen Fähigkeiten, die interessanten, lustbetonten Anteile der beiden Tätigkeitsfelder klinische Praxis und Forschung in den Vordergrund zu bringen. Die psychoanalytische Praxis bedarf einer interessierten, kritischen Neugier, die sich alle Forschungsfragen gefallen lässt.

 

Forschungskommission

Leitung: PD Dr. phil. Cord Benecke
Tel.: 0561 - 804 36 30
email: benecke@uni-kassel.de

Geschäftsführung FoKo : Prof. Dr. med. Hermann Staats
Tel.: 0049 331 580 1162 oder 0049 551 446 29
email: staats@fh-potsdam.de

Ständige Mitgliedschaft: Prof. Dr. Franz Wellendorf
Tel.: 0049 4293 7228
email: wellendorf@dpg-psa-de

DPG-Geschäftsführer: Dr. Thilo Eith
Tel.: 0049 30 8431 6152
email: eith@dpg-psa.de

 

Mitglieder der Forschungskommission

Dr. phil. Dipl.-Psych. Cord Benecke, Psychologischer Psychotherapeut, Psychoanalytiker. Langjähriger wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Abteilung Klinische Psychologie der Universität des Saarlandes (Leitung Prof. Rainer Krause). Seit April 2003 Universitätsassistent am Institut für Psychologie der Universität Innsbruck; Mitglied der Projektgruppe Klinische Emotions- und Interaktionsforschung (Leitung Prof. Eva Bänninger-Huber); Psychologischer Leiter der Psychotherapeutischen Lehr- & Forschungsambulanz des Institutes für Psychologie.

Mein Interesse als Mitglied der Forschungskommission:
Förderung der Vernetzung und des Dialogs zwischen universitärer Forschung und klinischer Praxis. Aufbau einer Struktur zur Förderung konkreter Forschungsprojekte innerhalb der DPG.

Forschungsschwerpunkte: Psychotherapie-Prozessforschung; Repräsentanzen, Affekte und Interaktion bei psychischen Störungen.

Einige aktuelle Publikationen:
Benecke C. (2002) Mimischer Affektausdruck und Sprachinhalt. Interaktive und objektbezogene Affekte im psychotherapeutischen Prozeß. Bern: Peter-Lang-Verlag.
Benecke C. & Dammann G. (2003) Unbewußte Emotionen. In: A. Stephan & H. Walter (Hrsg.) Natur und Theorie der Emotionen. 139-163. Paderborn: Mentis.
Benecke C., Krause R. & Dammann G. (2003) Affektdynamiken bei Panikerkrankungen und Borderline-Persönlichkeitsstörungen. Persönlichkeitsstörungen – Theorie und Therapie, 7, 235-244.

Tel: 0043 512 507 5575
email: cord.benecke@uibk.ac.at

 

Prof. Dr. phil Brigitte Boothe, Psychoanalytikerin (DPG, DGPT), Psychotherapeutin (FSP), Erststudium in Philosophie, Germanistik und Romanistik mit Abschluss an der Universität Mannheim, Zweitstudium der Psychologie mit Diplom an der Universität Bonn, Promotion in Philosophie an der Universität Aachen; seit 1990 Inhaberin des Lehrstuhls für Klinische Psychologie an der Universität Zürich. Leitungsmitglied der universitären Kompetenzzentren für Gerontologie und für Hermeneutik, Leiterin der psychotherapeutischen Praxisstelle, der psychologischen Beratungsstelle Leben im Alter, der postgradualen Weiterbildung in psychoanalytischer Psychotherapie MASP und des universitären Weiterbildungsgangs Psychologische Gesprächsführung und Beratung für Nicht-Psychologen. Mitherausgeberin der Fachzeitschrift Psychotherapie und Sozialwissenschaft.

Mein Interesse als Mitglied der Forschungskommission: Weiterentwicklung qualitativer, besonders narrativer Methoden und Modelle für die psychoanalytische Forschung und Praxis. Präsenz der Psychoanalyse für den psychotherapeutischen und universitären Nachwuchs.

Besonderer Forschungsschwerpunkt: Klinische Erzählforschung, Erzähl- und Traumanalyse, qualitative Einzelfall- und Prozessforschung.

Aktueller Publikationshinweis:
Boothe, B. (2004). Der Patient als Erzähler in der Psychotherapie. Neuerscheinung Giessen: Psychosozial. Mit einem Vorwort von Herrmann Lang. (Erstpublikation bei Vandenhoeck & Ruprecht 1994)

Tel.: 0041 1 634 30 86
email: b.boothe@psychologie.unizh.ch

 

Prof. Dr. med., M.A. Jörg Frommer, geb. 1955 in Esslingen am Neckar, Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Facharzt für Psychiatrie, Psychoanalytiker (DGPT, DPG) und Lehranalytiker. Nach Studium der Medizin, Philosophie, Soziologie und Psychoanalyse in Heidelberg Tätigkeit an den Universitäten Heidelberg, Homburg/Saar und Düsseldorf. Seit 1996 Leiter der Abteilung für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Klinikum der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Vorsitzender des Instituts für Psychoanalyse und Psychotherapie Magdeburg e.V. und Vorstandsmitglied des Zentrums für qualitative Bildungs-, Beratungs- und Sozialforschung der Universitäten Halle und Magdeburg (ZBBS).

Mein Interesse als Mitglied der Forschungskommission: Stärkung der DPG in ihrer Funktion als wissenschaftliche Fachgesellschaft, Einbeziehung der Mitglieder in Forschungsprojekte, Weiterentwicklung der Verbindung von qualitativer Forschung und Psychoanalyse.

Wissenschaftliche Arbeitsgebiete: Methodologie und Methodik der Psychotherapie- und Beratungsforschung, psychotherapeutische und psychoanalytische Prozessforschung, psychosomatische Kooperationsforschung (z. Zt. Tinnitus, Leukämie, Leber- Lebendspende).

Aktueller Publikationshinweis:
Frommer, J., Rennie, D. L. (Hrsg.): Qualitative Psychotherapy Research: Methods and Methodology. Pabst Science Publishers. Lengerich 2001.

Tel.: 0049 391 671 4200
email: Joerg.Frommer@Medizin.Uni-Magdeburg.de

 

HuberProf. Dr.med., Dr.phil. Dorothea Huber, Psychoanalytikerin, Studium der Psychologie und Medizin an den Universitäten Kiel, Freiburg, Hamburg, München. Leiterin der allgemeinen Ambulanz und der Forschungsgruppe Psychotherapieforschung an der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Klinikum rechts der Isar, München. Adolf-Ernst-Meyer Preis für Psychotherapieforschung. Preis der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung für herausragende psychoanalytische Forschungsarbeit.

Mein Interesse als Mitglied der Forschungskommission: dazu beizutragen, dass auch (niedergelassene) Psychoanalytiker Interesse an empirischer Forschung entwickeln.

Forschungsschwerpunkte:
Vergleichende Psychotherapieforschung, Evaluation und Katamnesen an unserer Psychosomatischen Ambulanz und dem Psychiatrischen Krisendienst, Raucherentwöhnung, Migränekopfschmerz, Essstörungen, Erfassung der therapeutiscche Beziehung sowie Entwicklung und psychometrische Überprüfung von Messinstrumenten.

Aktuellste Publikation:
Huber, D., Klug, G. & Wallerstein, R.S. (2006). Skalen psychischer Kompetenzen (SPK). Ein Messinstrument für therapeutische Veränderung in der psychischen Struktur. Incl. Manual und Interviewleitfaden. Stuttgart: Kohlhammer.

Tel.: 0049 89 4140 4319
email: D.HUBER @LRZ.TU-MUENCHEN.DE

 

Professor Dr. phil. Rainer Krause ist Professor an der International University for psychoanaqlysis Berlin . Mitglied der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung und der Schweizerischen Gesellschaft für Psychoanalyse , Lehranalytiker und Supervisor der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft und der IPV sowie Forscher und Autor über Kreativität, Affekte und den psychotherapeutischen Prozess.

Mein Interesse gilt der Erforschung noch unverstandener Anteile seelischen Krankheitsgeschehens sowie des psychotherapeutischen Prozesses und deren Umsetzung in der Ausbildung.

Einige aktuelle Publikationen:
Krause, R.(2009) Psychodynamische Interventionen. In M. Hautzinger & Pauli (Eds.) Enzyklopädie der Psychologie. Psychotherapeutische Methoden. Göttingen. Hogrefe, 161-271.

Krause, R. (2010) An update on primary identification, introjection and empathy. International Forum for Psychoanalysis. 19, 1- 6.

Krause, R. (2010) Facetten eines deutschen Gegenübertragungsproblems. Forum der Psychoanalyse. Forum der Psychoanalyse , Dezember 2010.

Tel.: 0049 30 681 302 3253
email: r.krause@mx.uni-saarland.de

 

PD Dr. med. Hermann Staats, Psychoanalytiker (DPG, DPGT), Oberarzt an der Abteilung Psychosomatik und Psychotherapie und der Ärztlich-Psychologischen Beratungsstelle der Universitätsklinik Göttingen. Im Vorstand des
Lou Andreas-Salomé Institutes für Psychoanalyse und Psychotherapie verantwortlich für die Lehrveranstaltungen. Mitglied der Society for Psychotherapy Research SPR, des Deutschen Kollegiums für Psychosomatische Medizin, der Deutschen Gesellschaft für ärztliche Hypnose und Autogenes Training, der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, des Bundesverbands Psychoanalytische Paar- und Familientherapie und des Deutschen Arbeitskreises für Gruppenpsychotherapie und Gruppendynamik

Mein Interesse als Mitglied der Forschungskommission: Verknüpfen von psychoanalytischer und universitärer Forschung und Ausbildung.

Forschungsschwerpunkte:
Studien zum Prozess und Ergebnis ambulanter Einzel-, Paar- und Gruppentherapien, Untersuchungen zur Bestimmung von Beziehungserwartungen und Übertragungen und zur Erfassung von Veränderungen in längeren Psychotherapien.

Aktueller Publikationshinweis:
Staats, H. (2004). Das zentrale Thema der Stunde. Die Bestimmung von Beziehungserwartungen und Übertragungsmustern in Einzel- und Gruppentherapien. (Vandenhoeck & Ruprecht).

Tel.: 0049 331 580 1162 oder 0049 551 44629
email: staats@fh-potsdam.de




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