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Die psychoanalytische
Aus- und Weiterbildung
Die Mitglieder der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft ermöglichen
eine psychoanalytische Ausbildung an DPG-Instituten und an anerkannten
Instituten mit DPG-Beteiligung vornehmlich für Ärzte und Psychologen nach
den Richtlinien der Gesellschaft; diese Ausbildung erfüllt
auch die Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik
und Tiefenpsychologie (DGPT) sowie der kassenärztlichen Bundesvereinigung
(KBV). In diesem Rahmen organisieren die Institute die analytische
Ausbildung regional.
Die Zulassung zur Weiterbildung erfolgt durch die Institute. Voraussetzung
für eine Zulassung ist neben dem abgeschlossenen Medizin- oder Psychologiestudium
Erfahrung im Grundberuf und eine persönliche Eignung.
Die Weiterbildung umfaßt die Lehranalyse, theoretische Vorlesungen
und Seminare sowie die psychoanalytische
Behandlung von Patienten unter Supervision von Lehranalytikern.
Die Weiterbildung ist berufsbegleitend. Ihre Dauer ist nicht genau
festgelegt und weitgehend von der Arbeitssituation und der persönlichen Situation
des Teilnehmers abhängig. Über den Erwerb der formalen Qualifikation hinaus
kommt es darauf an, daß sich der Teilnehmer im Laufe der Weiterbildung
eine gute psychoanalytische Kompetenz aneignet. Das schließt einen persönlichen
Entwicklungsprozeß ein, der zeitlich nicht genau vorherzubestimmen ist.
Die Erfahrung zeigt, daß selbst bei zügigem Ablauf mit einer Gesamtweiterbildungszeit
von mindestens fünf bis sechs Jahren zu rechnen ist.
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